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Registriert: Dienstag 24. Januar 2006, 02:00
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Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Juni 2010, 22:55 
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Beim Bliick über den Contergan-Tellerrand kommt man nicht umhin, sich mit dem Thema Duogynon zu befassen.
Das Präparat wurde im Rahmen eines Schwangerschaftstestes etwa zur Zeit von Contergan Müttern verabreicht.
Es werden umfangreiche innere und äußere Schäden damit in Verbindung gebracht.

Hier einige interessante Links zum Thema....

http://www.duogynonopfer.de/

http://www.lifegen.de/newsip/shownews.p ... 615&pc=s02

http://www.cbgnetwork.org/

http://www.medizinrecht-heynemann.de/in ... gynonopfer

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Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Juni 2010, 16:17 
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Meines Wissens wurde Duogynon schon damals als ursächlich für unsere Schäden mitverdächtigt.......
Das Schadensbild ist aber wohl ganz anders als bei uns, oder?

Grüße
Maren

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Leben und leben lassen .....

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Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Juni 2010, 22:06 
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Maren hat geschrieben:
Meines Wissens wurde Duogynon schon damals als ursächlich für unsere Schäden mitverdächtigt.......
Das Schadensbild ist aber wohl ganz anders als bei uns, oder?

Grüße
Maren


Presseberichte hat geschrieben:
In den siebziger Jahren hatten Frauen das Hormonpräparat Duogynon verschrieben bekommen, um damit zu testen, ob sie schwanger sind. Rund tausend Frauen brachten in der Folgezeit Kinder mit Wasserkopf, offenem Bauch, offenem Rücken oder Missbildungen der inneren Organe zur Welt.
Quelle

  

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Beitrag Verfasst: Freitag 11. Juni 2010, 18:21 
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Hallo Maren,

meiner Meinung nach ist das Schadensbild in diesem Zusammenhang unwichtig. Interessant sind für mich die Parallelen zu Contergan. Bei beiden wurde es als harmlos gepriesen. Der gravierende Unterschied, die haben noch keine Entschädigung, während wir schon etwas erhalten haben.

Ich könnte mir aber vorstellen, wenn es zu einer Entschädigung kommt, ist es für uns ein interessanter Ansatzpunkt, unsere Forderungen in Erinerung zu rufen. Man muß auch abwarten, wie hoch die Entschädigung ausfallen wird, wenn es zu einer kommen wird.

Gruss Zimmi

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http://www.contergan-info.de
http://www.zwinger-von-zimdarsen.de

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Beitrag Verfasst: Samstag 12. Juni 2010, 11:54 
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Zimmi hat geschrieben:
Hallo Maren,

meiner Meinung nach ist das Schadensbild in diesem Zusammenhang unwichtig. Interessant sind für mich die Parallelen zu Contergan. Bei beiden wurde es als harmlos gepriesen. Der gravierende Unterschied, die haben noch keine Entschädigung, während wir schon etwas erhalten haben.

Ich könnte mir aber vorstellen, wenn es zu einer Entschädigung kommt, ist es für uns ein interessanter Ansatzpunkt, unsere Forderungen in Erinerung zu rufen. Man muß auch abwarten, wie hoch die Entschädigung ausfallen wird, wenn es zu einer kommen wird.

Gruss Zimmi

Maren hat geschrieben:
Meines Wissens wurde Duogynon schon damals als ursächlich für unsere Schäden mitverdächtigt.......
Das Schadensbild ist aber wohl ganz anders als bei uns, oder?


Hallo Zimmi!
Das Hervorgehobene war mir eigentlich wichtig.....

Richtig und auch für mich wichtig ist Dein Zusatz: Entschädigung.......

Grüße aus DO
Maren

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Beitrag Verfasst: Sonntag 30. November 2014, 20:31 
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Zimmi hat geschrieben:
Hallo Maren,

....Interessant sind für mich die Parallelen zu Contergan. Bei beiden wurde es als harmlos gepriesen. ....

Gruss Zimmi


Hinweise darauf, dass die fruchtschädigende Wirkung von Duogynon der Herstellerfirma Firma bekannt war finden sich in dieser Pressemitteilung:

click me!

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Beiträge: 640

Beitrag Verfasst: Samstag 25. Februar 2017, 19:10 
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noch ein Blick:

http://deutsch.medscape.com/artikelansi ... 77PV&faf=1

teratogene Wirkung von Valproat

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Elron, verzweifelt gesucht...

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Registriert: Sonntag 16. Mai 2010, 20:36
Beiträge: 119

Beitrag Verfasst: Samstag 25. Februar 2017, 20:00 
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Ich wünsche den Betroffenen wirklich viel Erfolg bei ihrem Kampf nach Gerechtigkeit.

Leider bin ich pessimistisch. Duogynon, das ist ein schwierig zu merkender Name.

Wir als Contis hatten es da einfacher unser Anliegen bekannt zu machen. Unsere oft sehr leicht erkennbaren Schäden plus die Anzahl der Behinderten plus der leicht zu merkende Namen plus der Film eine einzige Tablette plus das Denkmal.

All dies und noch andere Gründe bilden den Hintergrund dafür das wohl keine Behindertengruppe in Deutschland so hohe Geldbeträge erstreiten konnten wie wir.

Liebe Grüße

Ibuki

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