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Beitrag Verfasst: Sonntag 15. Oktober 2017, 13:39 
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Diese Nachricht kam heute über den E-Mail Verteiler vom Bundesverband.

Zitat:
Frau Dr. Ding-Greiner hat mich um Unterstützung für ein neues Buchprojekt "Leben mit Contergan" gebeten. Ich bitte euch hier mitzumachen und diese Mail weiterzuleiten.
Ihre Bitte findet ihr hier auch in schriftlicher Form. dort gibt es einen Download Hinweis :link

Ich würde mich sehr über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

Herzliche Grüße
Georg Löwenhauser

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LG
Frank62 (Der Chef)


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Und hier der Wink mit dem Zaunpfahl...

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Beitrag Verfasst: Samstag 13. Januar 2018, 19:47 
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Laut Frau Ding Greiner haben sich schon einige beteiligt. Der Abgabetermin für Leute, die an dem Buch mitschreiben wollen ist auf Ende März verlängert worden.
Hier nochmal das Anschreiben der Autorin als LINK :link

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Elron, verzweifelt gesucht...

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Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Januar 2018, 14:32 
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Danke für das Einstellen.

Ich überlege ob ich mich an dem Buchprojekt beteiligen sollte. Meine Geschichte wäre allerdings atypisch, denn in meiner Biographie besteht Contergan nicht als negativer Schädiger, sondern als ein Produkt das mir Zeit meines Lebens immer wieder positive Herausforderungen auferlegte.

Ein Beispiel ist das ich als Jugendlicher lernen musste anstatt mit dem Zeigefinger mit dem Mittelfinger zu schießen. Diese zusätzliche Schwierigkeit zu meistern bedeutete mehr Training zu absolvieren und geduldig auf die ersten Wettkampferfolge im Schießsport zu warten.

Die so erlernte Geduld ist für meine Zufriedenheit im Leben bestimmt sehr wichtig gewesen und half mir andere (auch sehr handzentrierte) Hobbys anzugehen.

Ich würde ohne Contergan wahrscheinlich gar nicht das Riesengeschenk meiner Hände voll ermessen können und hätte wohl auch nicht die Nerven täglich stundenlang mit ihnen zu jonglieren.

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Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Januar 2018, 16:49 
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Ibuki hat geschrieben:
Danke für das Einstellen.

Ich überlege ob ich mich an dem Buchprojekt beteiligen sollte. Meine Geschichte wäre allerdings atypisch, denn in meiner Biographie besteht Contergan nicht als negativer Schädiger, sondern als ein Produkt das mir Zeit meines Lebens immer wieder positive Herausforderungen auferlegte.

Ein Beispiel ist das ich als Jugendlicher lernen musste anstatt mit dem Zeigefinger mit dem Mittelfinger zu schießen. Diese zusätzliche Schwierigkeit zu meistern bedeutete mehr Training zu absolvieren und geduldig auf die ersten Wettkampferfolge im Schießsport zu warten.

Die so erlernte Geduld ist für meine Zufriedenheit im Leben bestimmt sehr wichtig gewesen und half mir andere (auch sehr handzentrierte) Hobbys anzugehen.

Ich würde ohne Contergan wahrscheinlich gar nicht das Riesengeschenk meiner Hände voll ermessen können und hätte wohl auch nicht die Nerven täglich stundenlang mit ihnen zu jonglieren.


hallo ibuki

ich kann dich nur ermuntern, einen text für das buch zu verfassen - genau solche erfahrungen wie du hier erzählst, sollten einem breiten leserkreis geboten werden. deine erlernten fähigkeiten sind ein klasse beispiel und können andere contis und jeden menschen anspornen, sich auch aufzuraffen und was für sich zu tun.
von mir wird im buch auch ein text zu lesen seiin

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maxx

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Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Januar 2018, 15:49 
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Wenn ich Frau Dr. Ding-Greiner richtig verstanden habe, dann geht es nicht nur um "Erfolgsgeschichten",
sondern um Lebenswege allgemein.

In meinen Augen ist es auch ein Erfolg, wenn jemand mit einer schweren -u.U. sich stetig verschlimmernden- Beeinträchtigung es schafft, seinen Alltag autark zu getalten
und dann vielleicht auch noch Assistenten zu organisieren.....
Mir reicht es, wenn die Putzhilfe zwei Mal pro Woche herumwuselt,
das macht mich schon völlig kirre.
Aber ständig Assistenz zu steuern und zu organisieren, stelel ich mir echt anstrengend vor......

Der Austausch mit Frau Dr. Ding-Greiner ist jedenfalls immer eine positive Erfahrung.

Grüße
Maren

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Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Januar 2018, 16:51 
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Ich denke Frau Greiner wird sicherlich den Fokus auf die großen persönlichen Probleme der einzelnen Conterganschicksale legen. Ein Buch wird aber deutlich leichter zu lesen sein wenn unter den Problemen immer wieder Lichtblicke auftauchen. Sei es ein Haustier oder ein Hobby - Hauptsache das Leben wird gefeiert.

Je nach Schweregrad unser Schädigungen oder den Verläufen unserer Leben lässt sich in einem Buch über verschiedene Contis auch gut darstellen das viele von uns sich ein großes Maß an Willenskraft erarbeitet haben, z.B. indem sich einer von uns die Haare mit den Füßen wäscht oder jemand anderes über einen Hauspflegedienst versucht möglichst selbständig zu leben.

Interessant wird auch das Kapitel "Eltern" sein. Da gibt es riesige Unterschiede je nachdem ob und wie die Eltern den Schock der Schädigungen verarbeiten konnten.

In den nächsten Tagen werde ich mal erst mal für mich meine Geschichte anfangen aufzuschreiben und sie dann wohl auch an Frau Greiner versenden.

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Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Januar 2018, 20:23 
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10 Seiten! Weitere Details in dem Aufruf
Gruß
Maren

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Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2018, 13:12 
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10 Seiten wären mir zu viel. 3 bis maximal 5 Seiten würden mir wohl reichen.

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Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. Januar 2018, 13:18 
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Maren hat geschrieben:
10 Seiten! Weitere Details in dem Aufruf
Gruß
Maren


10 Seiten Text von Maren, erzählst du dein ganzes Leben en detail?

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