Rentenkapitalisierung ab 60

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Frank62
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Re: Rentenkapitalisierung ab 60

#16

Beitrag von Frank62 » Freitag 10. September 2021, 10:34

rowa61 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 09:43


Sorry - aber du zitierst nicht richtig. Das ist ein Beitrag von Amko.
Jetzt bin ich erst richtig wach, danke für den Hinweis, habs korrigiert.

Zum Umziehen (Ortswechsel),ich bin schon als Kind nicht gerne umgezogen, bin Gewohnheitstier... Als Kind 3 mal und als Erwachsener auch 3 mal. Jetzt ist fast Schluss mit Umziehen. Die Letzte Adresse hab ich auch schon, ist ein Baum im RuheForst Westmünsterland-Coesfeld.
LG
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#17

Beitrag von rowa61 » Freitag 10. September 2021, 10:49

Frank62 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 10:34
rowa61 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 09:43


Sorry - aber du zitierst nicht richtig. Das ist ein Beitrag von Amko.
Jetzt bin ich erst richtig wach, danke für den Hinweis, habs korrigiert.

Zum Umziehen (Ortswechsel),ich bin schon als Kind nicht gerne umgezogen, bin Gewohnheitstier... Als Kind 3 mal und als Erwachsener auch 3 mal. Jetzt ist fast Schluss mit Umziehen. Die Letzte Adresse hab ich auch schon, ist ein Baum im RuheForst Westmünsterland-Coesfeld.
Meine letzte Adresse wird der Atlantik sein (hoffe ich )...dann kann ich weiter durch die Welt ziehen. :lachwec

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#18

Beitrag von Birgit » Freitag 10. September 2021, 12:59

Ich habe dieses Jahr meine Bankfinanzierung für mein Einfamilienhaus abgelöst über die Stiftung..der Zinssatz ist unschlagbar..es gab bei mir nur das eine Problem meine Tochter wohnt in der Einliegerwohnung daher wollte die Stiftung nur meine Erdgeschosswohnung ablösen...aber auch das wurde von einer tollen Sachbearbeiterin von der Stiftung gelöst...sonst hätte mir das der Vorstand nicht bewilligt...ich konnte noch die 10 Jahre in Anspruch nehmen... :D Das ganze Verfahren war in kürzester Zeit bewilligt...
Liebe Grüße
Birgit

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#19

Beitrag von rowa61 » Freitag 10. September 2021, 13:35

Tja...wenn man rechtzeitig an diese blöde 5 Jahresregelung denkt, kann das alles wunderbar klappen. :wasimmer

Die Jahrgänge 59,60 und der größte Teil des Jahrgangs 61 fällt aber bereits unter die 5 Jahresregelung.

Man könnte vielleicht verstehen, dass eine 10 Jahreskapitalisierung mit 75 eingeschränkt wird, aber die Altersgrenze 60 ist einfach viel zu früh gezogen.

Hinzugefügt nach 20 Minuten 31 Sekunden:
P.S.: Wenn man eine Bankfinanzierung über die kapitalisierte Rente ablöst, hat man die Stiftung doch bestimmt wieder im Grundbuch und muss die damit verbundenen Einschränkungen auf 10 Jahre in Kauf nehmen - oder?

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#20

Beitrag von rowa61 » Freitag 10. September 2021, 17:14

rowa61 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 13:56
Tja...wenn man rechtzeitig an diese blöde 5 Jahresregelung denkt, kann das alles wunderbar klappen. :wasimmer

Die Jahrgänge 59,60 und der größte Teil des Jahrgangs 61 fällt aber bereits unter die 5 Jahresregelung.

Man könnte vielleicht verstehen, dass eine 10 Jahreskapitalisierung mit 75 eingeschränkt wird, aber die Altersgrenze 60 ist einfach viel zu früh gezogen.

Hinzugefügt nach 20 Minuten 31 Sekunden:
P.S.: Wenn man eine Bankfinanzierung über die kapitalisierte Rente ablöst, hat man die Stiftung doch bestimmt wieder im Grundbuch und muss die damit verbundenen Einschränkungen auf 10 Jahre in Kauf nehmen - oder?
Mit den Einschränkungen meine ich, dass man die Immobilie über den Kapitalisierungszeitraum hinweg nicht vermieten und ohne Zustimmung der Stiftung auch nicht verkaufen darf. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man kapitalisiert.

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#21

Beitrag von TheoGreb » Freitag 10. September 2021, 17:53

amko61 hat geschrieben:
Donnerstag 9. September 2021, 13:33
Frank62 hat geschrieben:
Donnerstag 9. September 2021, 08:45

Häusle bauen oder das was die Eltern für`s Conti Kind gekauft haben, entkernen und Grundsanierung hat fällt damit zumindest Flach.....
Ich frage mich, wie viele Leute ü60 noch ein Haus bauen, kaufen oder umfassend umbauen wollen. In 10 Jahren fangen sie an, sich davon zu trennen, weil das Haus zu groß oder zu beschwerlich geworden ist...
Du hast keine Nachkommen, richtig?

Hinzugefügt nach 46 Sekunden:
Zimmi hat geschrieben:
Donnerstag 9. September 2021, 20:13
Wie sieht es mit Teilkapitalisierung aus? So hatte ich meine Brüder ausgezahlt. Die Teilkapitalisierung lief vier Jahre, nun ist alles wieder zurückgezahlt.
:gee

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#22

Beitrag von Birgit » Freitag 10. September 2021, 18:39

Vermieten steht nirgends das man es nicht darf...aber es soll ja auch zu eigenen Wohnzwecken sein...Verkaufen darf man nur mit Zustimmung der Stiftung das wird von der Stiftung ins Grundbuch eingetragen...solange die Kapitalisierung läuft..hier muss es ein wichtiger Grund vorhanden sein.
Gruß
Birgit

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#23

Beitrag von Maren » Freitag 10. September 2021, 20:39

Hilfe engagieren auch viele nicht behinderte alte Menschen:
Das ist gut, wenn man die finanziellen Ressourcen hat, denn man ja immer noch tun, wozu man in der Lage ist. Allerdings ist es für die Hilfskräfte schwierig, es genau so zu machen, wie die alten Menschen es getan haben.... -schon immer 🙄😇
Wären meine Eltern, wie sie zwischenzeitlich geplant hatten, in eine Eigentumswohnung gezogen, sie wären wohl schon lange eingegangen wie die Primeln.

Den Gemeinschaftsgarten bei uns machen Gärtner und seit neuestem unsere multifunktional begabte „Perle“, ohne die ich im Haushalt nicht mehr klar käme. Ich wünschte nur, ich könnte sie „klonen“ oder sie hätte eine Zwillingsschwester für meine Oldies 😳😉

Hinzugefügt nach 10 Minuten 42 Sekunden:
Birgit hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 12:59
Ich habe dieses Jahr meine Bankfinanzierung für mein Einfamilienhaus abgelöst über die Stiftung..der Zinssatz ist unschlagbar..es gab bei mir nur das eine Problem meine Tochter wohnt in der Einliegerwohnung daher wollte die Stiftung nur meine Erdgeschosswohnung ablösen...aber auch das wurde von einer tollen Sachbearbeiterin von der Stiftung gelöst...sonst hätte mir das der Vorstand nicht bewilligt...ich konnte noch die 10 Jahre in Anspruch nehmen... :D Das ganze Verfahren war in kürzester Zeit bewilligt...
Liebe Grüße
Birgit
Wenn ich mich richtig erinnere, dann haben viele Eltern in den 70gern mit der Kapitalentschädigung und der (kapitalisierten) Rente eben gerade Mietwohnungen gekauft..... Barrierefreiheit war damals nicht unbedingt das Maß der Dinge 🙄😣

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#24

Beitrag von rowa61 » Freitag 10. September 2021, 21:31

Es gab m.E. immer nur die Rentenkapitalisierung zu eigenen Wohnzwecken. Meine Eltern haben einmal kapitalisiert für den Erwerb einer Eigentumswohnung, in die wir eingezogen sind.

Später habe ich ebenfalls für den Erwerb einer Eigentumswohnung zu eigenen Wohnzwecken kapitalisiert.Vielleicht haben einige Leute ihre Wohnungen trotzdem vermietet, aber offiziell ging es immer nur zu eigenen Wohnzwecken.

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#25

Beitrag von Maren » Freitag 10. September 2021, 22:52

rowa61 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 21:31
Es gab m.E. immer nur die Rentenkapitalisierung zu eigenen Wohnzwecken. Meine Eltern haben einmal kapitalisiert für den Erwerb einer Eigentumswohnung, in die wir eingezogen sind.

Später habe ich ebenfalls für den Erwerb einer Eigentumswohnung zu eigenen Wohnzwecken kapitalisiert.Vielleicht haben einige Leute ihre Wohnungen trotzdem vermietet, aber offiziell ging es immer nur zu eigenen Wohnzwecken.
Das wäre eine Erklärung....

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#26

Beitrag von Udo » Samstag 11. September 2021, 04:00

rowa61 hat geschrieben:
Freitag 10. September 2021, 13:56
Tja...wenn man rechtzeitig an diese blöde 5 Jahresregelung denkt, kann das alles wunderbar klappen. :wasimmer
Es war aber ab der Rentenerhöhung 2013 schon ein großes Thema, auch hier, eben weil man bald "nur" noch 10 Jahre kapitalisieren konnte.
Auch die Stiftung hat - wenn ich mich recht erinnere - damals darauf aufmerksam gemacht.
"A few decades ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope.
Please don't let Kevin Bacon die!" (beliebter Spruch amerikanischer Comedians)

Bin gerade etwas neben der Spur - ist schön da!

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#27

Beitrag von rowa61 » Samstag 11. September 2021, 09:18

Tja, das Gedächtnis...wird mit dem Alter auch nicht besser.

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#28

Beitrag von B-Maria » Samstag 11. September 2021, 11:19

Habe jahrelang nach einer Immobilie gesucht, dann kurz vorm 60sten gefunden und konnte somit noch auf 10 Jahre kapitalisieren. Der Markt war derart abgegrast, dass es ein Riesenglück war noch fündig zu werden.
Ich bin okay – du bist okay.

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#29

Beitrag von Maren » Samstag 11. September 2021, 11:34

B-Maria hat geschrieben:
Samstag 11. September 2021, 11:19
Habe jahrelang nach einer Immobilie gesucht, dann kurz vorm 60sten gefunden und konnte somit noch auf 10 Jahre kapitalisieren. Der Markt war derart abgegrast, dass es ein Riesenglück war noch fündig zu werden.
Der Markt ist tatsächlich leergefegt und wenn man dann noch SEHR genaue Vorstellungen
(Lage, Aufteilung, Lage, Größe, Lage, allgemeiner Zustand [Sanieren muss man eh, besser neu].... Lage)
hat, dann ist es schieres Glück, wenn man fündig wird.
🙄😳

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#30

Beitrag von B-Maria » Samstag 11. September 2021, 11:57

So ist es Maren. Ich muss mich nun „im Alter“ beschränken, da auf 10 Jahre Einkommen fehlt und das leider nicht neue Haus Sanierungsbedarf hat. Es gibt jedoch derart viele Vorteile für mich, dass es funktioniert. Bin glücklich.

Hinzugefügt nach 12 Minuten 29 Sekunden:
Ich kann nur für meine Situation in Bielefeld schreiben. Ich habe hier fast 40 Jahre in Mietwohnungen verbracht, davon die letzten 10 in einer Wohnanlage im Zentrum der Stadt gewohnt. Diese vom DRK verwaltete Anlage läuft unter sozialem Service-Wohnen. Auch wurde das generationenübergreifende Wohnen als Wohnform propagiert. Leider beschränkt sich das „soziale MIteinander“ auf Mindestniveau. Dafür ist der beinah 24/7 Geräuschpegel nach oben gegangen. Wir wurden zugebaut, die Alten versterben oder müssen nach kurzer Zeit ausziehen, weil sich die Lebensumstände verändern. Der letzte „Zuwachs“ ist nebenan eingezogen. Schon das zweite Wochenende Partylärm vom Feinsten. An den lebhaft lauten Umgang meiner kurdischen Nachbarn unten, die 3 Wohnungen belegen war ich bereits gewohnt, aber eine Jungen-WG nebenan, ein 6-Familienhaus gegenüber für geflüchtete Familien mit vielen Kindern, die bis in die sehr späten Abendstunden draußen spielen, entsprechen dann doch nicht mehr meinem Wunsch nach einem Lebensabend mit Garten, Platz und Freiheit. Es kamen noch andere Riesengebäude in den letzten Jahren hinzu. Unsere Anliegerstraße ist zu einer beliebten Fahr- und Wendestraße geworden, denn bei Service-Wohnen und gegenüberliegendem Seniorenheim (den integrativen Awo-Kindergarten nicht vergessen, auch nebenan) ist da nix mehr mit gemütlichem, altersgerechten, stadtnahen Wohnen. Spätestens seit dem WG-Zuwachs zu meiner Linken weiß ich: „ICH HAB ALLES RICHTIG GEMACHT!“
Ich bin okay – du bist okay.

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