Aktuell in den Medien: Überprüfung abgelehnter Antragsverfahren der Conterganstiftung

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rowa61
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Re: Aktuell in den Medien: Überprüfung abgelehnter Antragsverfahren der Conterganstiftung

#91

Beitrag von rowa61 » Samstag 1. Juli 2023, 20:31

Venator hat geschrieben:
Samstag 1. Juli 2023, 20:23
Das finde ich auch! Wenn ich es richtig sehe, sind das derzeit - neben Frau Buder - die einzigen, die sich als Interessenvertretung dazu positionieren und darüber berichten. Ich muss leider immer wieder darauf zurück kommen: Was machen eigentlich unsere Betroffenenvertreter in dieser Sache? Da ist dazu komplettes Schweigen. Wozu haben wir die überhaupt gewählt? Die zeigen für mich einmal mehr, dass sie nicht nur total inkompetent sondern komplett überflüssig sind.
Ja, leider...

Vielleicht wollen sich andere Verbände nicht mit der Stiftung anlegen.

Zimmi
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#92

Beitrag von Zimmi » Samstag 1. Juli 2023, 21:14

Wen meint ihr, den Stiftungsrat oder Bundesverband?

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#93

Beitrag von Frank62 » Samstag 1. Juli 2023, 22:07

Bericht fängt an ab 10:11

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#94

Beitrag von rowa61 » Samstag 1. Juli 2023, 22:30

Ich meine alle ConterganVerbände.

Man hört und sieht nichts...nur den Landesverband Hessen.

Ich weiß nicht, ob der Stiftungsrat sich in dieser Sache überhaupt öffentlich äußern darf/kann?

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#95

Beitrag von Zimmi » Samstag 1. Juli 2023, 23:45

Warum einen extra Thread, das Thema wird doch bereits diskutiert

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#96

Beitrag von rowa61 » Sonntag 2. Juli 2023, 00:09

Vielleicht konnte nicht jeder die Heute- Sendung sehen.

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#97

Beitrag von Frank62 » Sonntag 2. Juli 2023, 08:42

Zimmi hat geschrieben:
Samstag 1. Juli 2023, 23:45
Warum einen extra Thread, das Thema wird doch bereits diskutiert
Weil ich gestern schon mit einen Bein im Bett war und mir den Beitrag nicht angeschaut hatte. Jetzt passt es :D
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#98

Beitrag von Venator » Sonntag 2. Juli 2023, 21:44

rowa61 hat geschrieben:
Samstag 1. Juli 2023, 22:30
Ich meine alle ConterganVerbände.

Man hört und sieht nichts...nur den Landesverband Hessen.

Ich weiß nicht, ob der Stiftungsrat sich in dieser Sache überhaupt öffentlich äußern darf/kann?
Ich meine insbesondere auch die Betroffenenvertreter, die von uns für den Stiftungsrat gewählt worden sind.

Wofür wurden sie gewählt, wenn sie dort nicht aktiv unsere Interessen vertreten und die Klappe auf machen?

Das von Frau Buder mit ihrem Mandat öffentlich wirksam aufgegriffene skandalöse Procedere der Stiftung bei der „Bearbeitung“ von Revisions- und Anerkennungsverfahren ist ein zentraler Missstand bei der Conterganstiftung der schon lange bekannt ist.

Wieso muss diese Verfahrensweise erst jetzt von einer extern beauftragten Rechtsanwältin durchgefochten und medial thematisiert werden? Das hätte auch schon längst von unseren Interessenvertretungen kritisiert werden können.

Dieses Thema ist eine zentrale Ungerechtigkeit, mit der schon fast jeder Betroffene im Umgang mit der Stiftung konfrontiert worden ist.

Alfonso hat es im Fernsehbeitrag so gut auf den Punkt gebracht:
Wir Betroffene erwarten und fordern, dass die Conterganstiftung im Interesse der Geschädigten wirkt und nicht gegen uns arbeitet.

Eigentlich sollte dies für „unsere“ Conterganstiftung selbstverständlich sein und es ist mehr als traurig, dass man leider das Gegenteil feststellen muss.

Genau diese von Alfonso formulierte Forderung hätte auch von unseren gewählten Vertretern im Stiftungsrat immer wieder und laut und öffentlich ausgesprochen werden müssen. Das ist aber offenbar so bisher nicht geschehen - und das ist eben mein permanenter Vorwurf an die von mir gewählten Betroffenenvertreter.

Nochmals meine Frage: Was machen die eigentlich? Was bewegen die noch für uns und was verhindern sie? Warum erfahren wir nichts darüber? Warum soll man diese schwachen Statisten überhaupt noch wählen?

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#99

Beitrag von rowa61 » Sonntag 2. Juli 2023, 22:26

Venator hat geschrieben:
Sonntag 2. Juli 2023, 21:44
Wofür wurden sie gewählt, wenn sie dort nicht aktiv unsere Interessen vertreten und die Klappe auf machen?


M.E. trauen sie sich nicht...

Wer öffentlich Kritik übt, braucht starke Nerven. :sagnichts

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#100

Beitrag von Venator » Montag 3. Juli 2023, 14:05

Wer schwache Nerven hat, sollte sich nicht als Betroffenenvertreter aufstellen und wählen lassen. :sagnichts

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#101

Beitrag von rowa61 » Montag 3. Juli 2023, 14:28

Grundsätzlich hast du Recht.

…aber vielleicht fürchten sie persönliche Reprressalien?
Abgesehen von A. M. fand ich die Betroffenenvertreter im Stiftungsrat noch nie besonders „ mutig“ in ihren Äußerungen, sondern eher ziemlich handzahm.

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#102

Beitrag von Venator » Montag 3. Juli 2023, 22:21

Ich glaube nicht, dass es hier um Mut oder Feigheit geht. Es scheint mir eher schlicht Unfähigkeit und Unwilligkeit zu sein. Was A.M. betrifft so bewegt er sich außerhalb dieser Kategorien - manchmal frage ich mich, ob er überhaupt noch von dieser Welt ist oder auf welchem Stern er lebt.

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#103

Beitrag von rowa61 » Dienstag 4. Juli 2023, 11:25

Venator hat geschrieben:
Montag 3. Juli 2023, 22:21
Ich glaube nicht, dass es hier um Mut oder Feigheit geht.
Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass auch die gewählten Vertreter letztendlich Mitbetroffene sind, die u.U. persönlich vom "Wohlwollen" der Stiftung abhängig sind. :sagnichts

Vielleicht müsste insgesamt mehr Protest aus unseren Reihen vernehmbar sein, um auf bestimmte Missstände aufmerksam zu machen.

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#104

Beitrag von Venator » Dienstag 4. Juli 2023, 15:50

Welches „Wohlwollen“ siehst Du bei der Conterganstiftung, dass gefährdet werden könnte? Wer seine Rechtsansprüche und Entschädigungen als Wohlwollen betrachtet und sich und seine Standpunkte von der Gunst anderer abhängig macht, hat schon im Ansatz verloren und sollte nicht als Betroffenenvertreter kandidieren und für unser aller Interessen in den Stiftungsrat gehen.

Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass dies so allgemein und pauschal tatsächlich für die Betroffenenvertreter gilt. Es ist viel trauriger!
Streitbar sind sie doch alle. Sie beherrschen aber weder die Fähigkeit gemeinsam zu streiten und so ihre Kräfte zu bündeln, noch haben sie immer die eigentliche Sache im Blick, für die sie eigentlich streiten sollten (nämlich die Anliegen und Interessen von uns allen!) - noch wissen sie, wann der optimale Zeitpunkt zum Streit oder eher für verhandelnde Diplomatie ist.

Wenn man sich einmal das gerade veröffentlichte Protokoll der letzten Stiftungsratssitzung vor diesem Hintergrund durchliest, weiß man was ich meine.
Mit der dort gezeigten nervigen Haltung, bei jeder Gelegenheit quer zu schiessen und auf Prinzipien um Nebenkriegsschauplätze herumzureiten ohne irgend etwas in der Substanz für die Betroffenen zu bewegen oder zu erreichen, verspielt man die Geduld und letzten Sympathien aller übrigen Sitzungsteilnehmer und erreicht gar nichts - außer dass man sich schön aufgeplustert und kostbare Besprechungszeit verplempert hat.

Und dieses Verhalten ist typisch für alle unsere Betroffenenvertreter (zumindest die männlichen). Sie streiten und widersprechen und protestieren also sehr wohl, oft bis an die Grenze des Zumutbaren, aber leider ohne Erfolg. Und das machen sie weder aus persönlichen Abhängigkeiten sondern eher aus Eitelkeit, Egozentrik oder mangelndem Sinn für das angemessene, höfliche aber zielgerichtete Verhalten und kluge Vorgehen.

Damit verspielen sie kein „Wohlwollen“ im Sinne von Begünstigungen der Gegenseite (fördern es aber auch nicht) und verbauen jede Bereitschaft zum Dialog und ernsthaftem Zuhören bei allen Gesprächen. So sind sie halt, unsere selbst gewählten Interessenvertreter. Mir als Betroffener ist das ein beständiges Ärgernis und ansonsten eigentlich nur peinlich!

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#105

Beitrag von amko61 » Dienstag 4. Juli 2023, 16:04

Venator hat geschrieben:
Dienstag 4. Juli 2023, 15:50
Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass dies so allgemein und pauschal tatsächlich für die Betroffenenvertreter gilt. Es ist viel trauriger!
Streitbar sind sie doch alle. Sie beherrschen aber weder die Fähigkeit gemeinsam zu streiten und so ihre Kräfte zu bündeln, noch haben sie immer die eigentliche Sache im Blick, für die sie eigentlich streiten sollten (nämlich die Anliegen und Interessen von uns allen!) - noch wissen sie, wann der optimale Zeitpunkt zum Streit oder eher für verhandelnde Diplomatie ist.


Und dieses Verhalten ist typisch für alle unsere Betroffenenvertreter (zumindest die männlichen). Sie streiten und widersprechen und protestieren also sehr wohl, oft bis an die Grenze des Zumutbaren, aber leider ohne Erfolg. Und das machen sie weder aus persönlichen Abhängigkeiten sondern eher aus Eitelkeit, Egozentrik oder mangelndem Sinn für das angemessene, höfliche aber zielgerichtete Verhalten und kluge Vorgehen.
Stimmt, man kann die vier nicht pauschal beurteilen, dazu sind sie viel zu unterschiedlich. Zwei kommen mir eher harmoniebedürftig vor, die beiden anderen sind sehr streitlustig, weil sie sehr egozentrisch sind und sich wichtig fühlen wollen.Deshalb ziehen sie auch nicht an einem Strang.

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